Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Besuch des Regierungspräsidenten Axel Bartelt am ALE Oberpfalz

Regierungspräsident Bartelt betrachtet mit Behördenleiter Gollwitzer eine Holzskulptur.

(10. August 2020) Tirschenreuth – Der Regierungspräsident der Oberpfalz, Herr Axel Bartelt, informierte sich über aktuelle Schwerpunkte und Projekte des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.

In Begleitung des Leitenden Regierungsdirektors Herrn Dr. Rolf Mehringer wurden die Entwicklungsschritte der Ländlichen Entwicklung, deren Initiativen und Arbeitsschwerpunkte vorgestellt und an konkreten Beispielen erläutert. Herr Thomas Gollwitzer, Behördenleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz, freute sich sehr über den Besuch aus Regensburg, den gegenseitigen Austausch und die gute Zusammenarbeit.

Die Exkursion begann am Amtsgebäude der Ländlichen Entwicklung in Tirschenreuth, dem Dienstsitz der Verwaltung seit dem Jahr 2013. Einen sehr guten Einblick in die gemeinsamen Projekte von Städtebauförderung und Ländlicher Entwicklung vermittelten der Inhaber, Herr Patrick Kutzer, und der Röstmeister der Kaffeerösterei Tillenberg, Herr Alparslan Üründül, in Bad Neualbenreuth. Die Unternehmer erhielten in diesem Projekt Beratung und Unterstützung sowohl von der Städtebauförderung, als auch vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz. Mit einer Förderung bekamen hier Kleinstunternehmer der Grundversorgung die Möglichkeit, die Vielfalt der Betriebe vor Ort zu bereichern und ein neues Unternehmen anzusiedeln. Die Kaffeerösterei Tillenberg nutzte dieses Förderprogramm. Das neu gegründete Unternehmen zog in die Backstube der ehemaligen Bäckerei Stähli ein und baute die Räume für ihre Zwecke um. Auch die Fassade des Gebäudes hat, in Abstimmung mit der Städtebauförderung, ein neues Gesicht erhalten.

Regierungspräsident Axel Bartelt zeigte sich beeindruckt von der Kreativität, aber auch dem Mut der Unternehmer. "Sie sind ein leuchtendes Beispiel dafür, welche Erfolge im - oftmals völlig zu Unrecht unterschätzten - ländlichen Raum entstehen und wachsen können", so Bartelt, "Die Oberpfalz und insbesondere die Nordoberpfalz bieten in ihrer Vielfalt hierfür ideale Voraussetzungen. Die oft nur verbal gepriesene Zusammenarbeit wird hier von Vielen mit Leben gefüllt und man erreicht, wie wir an Ihrem Vorbild sehen, ganz neue Produkte und Tätigkeitsfelder: Die Oberpfalz kann mit dem ihr ureigenen Zoigl nicht nur hervorragendes Bier, sie kann auch hervorragenden Kaffee.“

Künftig möchten die Regierung der Oberpfalz und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz vertieft an dem Projekt „Grünes Band“ entlang des Grenzverlaufs der Oberpfalz zur Tschechischen Republik zusammenarbeiten. Gemeinsam soll der Lückenschluss im europäischen „Grünen Band“ auf Grundlage eines bereits erarbeiteten Konzepts für Biotopverbund, Kulturlandschaft und naturverträglichen Tourismus vorangetrieben werden. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz möchte das Projekt konkret über die Integrierten Ländlichen Entwicklungen vor Ort unterstützen.

Der Besuch zeigte einmal mehr, wie aufschlussreich der Austausch zur Erreichung gemeinsamer Zielvorstellungen ist.