Job & Karriere
Bayerische Woche der Geodäsie

(12. Juli 2021) Tirschenreuth - Eine einmalige Aktion zur Bayerischen Woche der Geodäsie.

Der 12. Juli 2021 um 17:00 Uhr stand bayernweit ganz im Zeichen der Geodäsie. Zum Auftakt der Bayerischen Woche der Geodäsie unter dem Motto „GEODÄSIE.DIGITAL“ gab es eine besondere Aktion. Da Corona-bedingt auch in diesem Jahr keine größeren Veranstaltungen stattfinden konnten, waren alle bayerischen Geodäten aufgerufen, am ersten Bayerischen Tachython teilzunehmen und ihre Vermessungsgeräte, die Tachymeter, vor Ort zu präsentieren.

Die Geodäsie begleitet die Menschen im Alltag, bekannt ist der Beruf des Geodäten jedoch kaum. Mit dem ersten Bayerischen Tachython wollen die Geodäten auf das vielfältige Berufsfeld und die Aktionen der Bayerischen Woche der Geodäsie aufmerksam machen. Die Geodäten kümmern sich darum, dass hohe Gebäude geradestehen oder bei Tunnelprojekten nicht aneinander vorbei gebohrt wird. Sie erstellen 3D-Gebäudemodelle oder Hochwassersimulationen, können aus Satellitendaten den Anstieg des Meeresspiegels und das Abschmelzen der Eismassen berechnen, legen die Grundlagen für Navigationssysteme, stellen die Grundstücksgrenzen sicher und können mit Bodenordnung zu einer besseren Landnutzung beitragen.

In diesem Jahr findet die Bayerische Woche der Geodäsie vom 12. bis 16. Juli 2021 nur online statt. Das Angebot richtet sich an junge und jung gebliebene Menschen mit Interesse an Aktivitäten und aktuellen Informationen aus der Geodäsie. Organisiert wird die Aktionswoche von Vertretern der bayerischen Vermessung und Geoinformatik – der Bayerischen Vermessungsverwaltung, der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung, den Berufsvertretungen und den bayerischen Hochschulen mit den passenden Studiengängen der Technische Universität München, der Hochschule München, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg‐Schweinfurt und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg‐Weiden.

Details zu den Veranstaltungen werden online veröffentlicht unter

Vier Mitarbeiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz stehen vor dem modernen Amtsgebäude und präsentieren ihre Vermessungsgeräte.

Stefan Neumann, ALE Oberpfalz

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