Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Ein starker Partner für einen starken Raum

Der ländliche Raum der Oberpfalz ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Mehr als Dreiviertel der Oberpfälzer Gemeinden setzen auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 312 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen in über 180 Kommunen. Davon sind 162 Dorferneuerungen in ca. 312 Ortschaften, einschließlich 4 Gemeindeentwicklungen. Weitere Projekte sind über 164 Flurneuordnungen, davon 2 Unternehmensverfahren, 35 Projekte des Ländlichen Straßen- und Wegebaus, 32 Freiwillige Landtausch-Projekte und ein Freiwilliger Nutzungstausch. Hinzu kommen 16 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit 143 Gemeinden zur Stärkung von Regionen. Ferner unterstützen wir sechs Öko-Modellregionen.

Aktuelles

Gesundheit
Fragen und Antworten zur Corona-Ampel

Symbolbild Virus

Thaut Images - stock.adobe.com

An den Ämtern für Ländliche Entwicklung sind soziale Kontakte weiterhin auf ein zwingend notwendiges Maß beschränkt. Der Regelbetrieb wird unter Beachtung der Schutz- und Hygienekonzepte durchgeführt. 

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Dorferneuerung und Baukultur
Vier von 16 Staatspreisen gehen in die Oberpfalz

Runde Sitzgelegenheit auf einem Dorfplatz, der durch Bäume, Kirche und Rathaus eingerahmt wird.

Ein Mühlengebäude in Darshofen wurde herausragend saniert. Ein Anwesen in Großschönbrunn, ein Dreiseithof in Mitterauerbach und das Klosterareal von Speinshart wurden zu attraktiven Treffpunkten. Die Ehrung der Preisträger erfolgt voraussichtlich am 21. Oktober 2021 in München 

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Fachinformationen
Alternativen zum Einfamilienhaus am Ortsrand

Eine Gruppe von Menschen sitzt vor einem schlichten, schönen Holzhaus.

Wohnkonzepte für junge und ältere Menschen in der Ortsmitte als Alternative zum Einfamilienhaus am Ortsrand - in Kirchanschöring, Landkreis Traunstein, werden Ideen für eine nachhaltige Ortsentwicklung ausprobiert. Die Broschüre gibt wertvolle Empfehlungen. 

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Presseinformationen Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz
Strahlende Gesichter in der ILE Schwarzach-Regen: Fördergelder für Projekt der medizinischen Versorgung

ILE-Vorsitzender Martin Birner nimmt den Förderbescheid von Behördenleiter Thomas Gollwitzer entgegen

Die Integrierte Ländliche Entwicklung Schwarzach-Regen hat mit dem Projekt „Smartes Gesundheitsnetzwerk
Schwarzach-Regen“ wichtige Weichen gestellt. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz unterstützt die Weiterführung des Projektes durch die Förderung der Projektstelle mit bis zu 60%.   Mehr

Förderung
Gute Nachrichten für Bayerns ländliche Kommunen

Zwei Fahrradfahrer radeln über einen Dorfplatz der durch ein Fachwerkhaus und eine Kirche begrenzt wird.

Ministerin Kaniber hat zusätzliche Mittel für die Dorferneuerung bereitgestellt. In diesem Jahr stehen 90 Millionen Euro zur Verfügung. Sie werden um 20 Millionen Euro aufgestockt. Bis 2025 stehen weitere 20 Millionen Euro aus dem Topf der Europäischen Union bereit. 

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Jubiläum
40 Jahre Dorferneuerung – Alles Gute Dörfer

Ministerin mit drei Personen beim Pflanzen einer Linde

Ein Dorfladen, ein Spielplatz, mehr Grün im Dorf, ein Nahwärmenetz: die Dorferneuerung ist vielfältig. Seit 40 Jahren planen und gestalten die Bürgerinnen und Bürger mit der Dorferneuerung ihre Heimat. Ministerin Kaniber startete hierzu eine Pflanzaktion unter dem Motto „40 Dorflinden in den Dorferneuerungsgemeinden“.  

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Dorferneuerung
Erfolgsgeschichten ländlicher Entwicklungen – Dorferneuerung in Kollersried

2021 02 22 Standbild Kollersried Format 3x2

Für die besonderen Herausforderungen jeder einzelnen Region gibt es keine pauschale, einheitliche Lösung. Vielmehr sind Innovationen, kreative Köpfe und tatkräftige lokale Akteure gefragt, um individuelle, regional angepasste Maßnahmen zu entwickeln. Ein Video des BMEL zeigt sehr eindrücklich die Erfolgsgeschichte der Dorferneuerung Kollersried.  Mehr

Weitere Beiträge

Personalwechsel
Staffelstab am Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz wurde sicher weitergereicht

Von links nach rechts im Bild sind Hans-Peter Schmucker, Thomas Gollwitzer, Steffen Schneider und Kurt Hillinger im Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz zu sehen.

Die sieben Ämter für Ländliche Entwicklung sind in ganz Bayern starke Partner an der Seite der Kommunen. Mit dem Monat März folgen personelle Veränderungen mit Strahlkraft auf ganz Ostbayern.  Mehr

Land- und Dorfentwicklung
Staatspreise für beispielhaftes Bürgerengagement und Pflege der Artenvielfalt

Gelb blühenden Wiesenlandschaft mit Fachwerkhaus und Kirchturm im Hintergrund

Gailsbach im Landkreis Regensburg vereint mit großem Bürgerengagement Landwirtschaft, Natur und Wasserrückhalt. Oberhof und Hohenkemnath im Landkreis Amberg-Sulzbach schufen für Fledermäusen und Vögeln ein neues Zuhause. Die Preise werden sobald es die Entwicklung der Pandemie zulässt, überreicht. 

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Flächensparen und Innenentwicklung
Innen statt Außen – eine Förderinitiative für lebendige Dörfer

Straße durch ein Dorf mit Zebrastreifen. Ein beiges Modellhaus ergänzt die dörfliche Häuserzeile.

Die Ortsmitte ist Herz und Gesicht eines Dorfes. Unsere Dörfer „Innen statt Außen“ zu entwickeln, schafft Lebensqualität, stärkt die Gemeinschaft und spart Flächen. Gemeinden erhalten mit der Förderinitiative noch mehr Unterstützung für ihre Projekte der Innenentwicklung in der Dorferneuerung. 

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Auszeichnung
Helfernetz Bayern zeichnet Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz aus

Logo Helfernetz Bayern

Die bayerischen Hilfsorganisationen dankten dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz für die Unterstützung und Förderung des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz.  Mehr

Presseinformation
Besuch des Regierungspräsidenten Axel Bartelt am ALE Oberpfalz

Regierungspräsident Bartelt betrachtet mit Behördenleiter Gollwitzer eine Holzskulptur.

Der Regierungspräsident der Oberpfalz, Herr Axel Bartelt, informierte sich über aktuelle Schwerpunktthemen und Projekte des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz.   Mehr

Landschaft und Ressourcen
FlurNatur - ein Förderprogramm für artenreiche Landschaften

Schlehenhecken Ilmried

Hecken, Feldgehölze, Streuobstwiesen, Trocken- und Feuchtbiotope stärken die biologische Vielfalt, begrünte Abflussmulden, Erdbecken und Geländestufen halten das Wasser bei Starkregenfällen in der Fläche zurück. Die Ländliche Entwicklung fördert deshalb mit dem Programm FlurNatur die Planung und Anlage von Struktur- und Landschaftselementen.  Mehr

Spannendes Kulturprojekt in der nördlichen Oberpfalz
Kunst und Kultur im alten Badehaus Maiersreuth

Ministerin Kaniber bei der Übergabe des Förderbescheids.

Den Startschuss für ein außergewöhnliches kulturelles Highlight hat Ministerin Kaniber in Bad Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth gegeben. Im leerstehenden Bade- und Kurhaus Maiersreuth entstehen Ausstellungs- und Bühnenflächen sowie Künstlerateliers. Der Umbau wird in der Förderoffensive Nordostbayern mit 1,6 Millionen Euro gefördert. 

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Dorferneuerung in Bayern
Hohe europäische Auszeichnung für Markt Stamsried

Logo zum Wettbewerb mit symbolisierten Hahnenkopf und dem Schriftzug „We!ter denken

Stamsried im Landkreis Cham wurde für seine ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität mit einem Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 ausgezeichnet. Stamsried vertrat im Wettbewerb die Dorferneuerung in Bayern. Staatsministerin Kaniber gratulierte Bürgermeister Bauer.  

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Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftbild zur Flurneuordnung

In Flurneuordnungen werden Felder und Wiesen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen. 

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Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Von Bürgermeister Heckenlauer erfahren Sie, wie die nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen. Der Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung

Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.

  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung

Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:

  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung

Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:

  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung

Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:

  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch